Über SFD

Der SFD ist Teil der EHEIM Gruppe und überzeugt durch seine leistungsfähige Flotte und seinen hohen Sicherheitsstandard.

ÜBER DEN SFD

Historie

Erfahren Sie mehr über die Geschichte des SFD - Meilensteine vom Gründungsjahr 1956 bis heute.

HISTORIE

Karriere

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Der SFD als Arbeitsgeber

SFD-Charter

Mit dem SFD erreichen Sie praktisch jedes Ziel in Europa und weit darüber hinaus. Flexibel, ganz nach Ihrem eigenen Terminplan.

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SFD-Management

Rechnet sich ein eigenes Firmenflugzeug? Wer fliegt es und wer kümmert sich um Wartung und technischen Support?

SFD-MANAGEMENT

SFD-Maintenance

SFD führt die technische Betreuung mit eigenem Personal durch und umfasst die planmäßigen und außerplanmäßigen Wartungen sowie AOG-Support.

SFD-Maintenance

SFD-Services

SFD-Services beinhalten wichtige Dienstleistungen für die Besitzer eigener Flugzeuge. Sämtliche Einzel-Leistungen aus den Bereichen Management und Maintenancesind individuell buchbar.

SFD-SERVICES

Allgemeine Beförderungsbedingungen

I. Allgemeine Beförderungsbedingungen (ABB) der Stuttgarter Flugdienst GmbH

Stand 12/2014

1. Gültigkeit
1.1. Die nachfolgenden Beförderungsbedingungen gelten für sämtliche zwischen der Stuttgarter Flugdienst GmbH (nachfolgend "SFD" genannt) und ihren Vertragspartnern (nachfolgend "Kunden" genannt) bzw. vom Kunden für Dritte (nachfolgend "Passagier bzw. Kunde" genannt) geschlossenen Beförderungs- und Charterverträgen.
1.2. Der Einbeziehung von Bedingungen des Kunden wird widersprochen, es sei denn, die Parteien haben ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

2. Vertragsschluss
2.1. Die auf Anfrage des Kunden von SFD erstellten Angebote sind freibleibend, unverbindlich und gelten vorbehaltlich der Verfügbarkeit des Luftfahrzeuges.
2.2. Der Beförderungsvertrag zwischen SFD und dem Kunden kommt erst durch eine schriftliche, mündliche oder fernmündliche Buchungsbestätigung durch SFD zustande.

3. Leistungen
3.1. SFD verpflichtet sich, Flugaufträge entsprechend den einschlägigen Luftverkehrsbestimmungen durchzuführen. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Beförderungsvertrag.
3.2. Eine Durchführungspflicht entfällt, wenn die Beförderung oder Teile der Beförderung nicht im Einklang mit gesetzlichen und/oder verkehrsrechtlichen Bestimmungen durchführbar sind, oder wenn höhere Gewalt oder andere Sicherheitsinteressen (z. B. Witterungsbedingungen, Bombenwarnungen etc.) eine Beförderung nicht erlauben. Fallen damit nur Teile eines Beförderungsauftrages aus, so werden nur die Kosten für die tatsächlich geleistete Beförderung berechnet.
3.3. SFD behält sich vor, insbesondere im Falle höherer Gewalt, die Durchführung der Flugbeförderung mit einem anderen als dem vereinbarten Flugzeugtyp durchzuführen und/oder die Beförderung ganz oder teilweise auf Dritte zu übertragen. Hierbei wird SFD nur solche Flugzeugtypen und/oder Dritte einsetzen, die dem gleichen Sicherheitsstandard sowie einem gleichwertigem Flugzeugtyp entsprechen. SFD ist im Falle des Identitätswechsels des Luftfahrtunternehmens aufgrund der Verordnung (EG) Nr. 2111/2005 des Europäischen Parlaments und des Rates verpflichtet, unverzüglich alle angemessenen Schritte einzuleiten, um sicherzustellen, dass der Passagier bzw. Kunde so rasch wie möglich über den Wechsel und die Identität des Dritten unterrichtet wird. In jedem Fall wird der Passagier bzw. Kunde bei der Abfertigung, oder, wenn keine Abfertigung bei einem Anschlussflug erforderlich ist, beim Einstieg unterrichtet.

4. Beförderungspreise
4.1. Die von SFD angegebenen Beförderungspreise beinhalten sämtliche Preisbestandteile. Dies sind der Flugpreis, gegebenenfalls Positionierungsflüge, die anfallenden flugbedingten Steuern, die Flughafengebühren, einen ausgewählten Bordimbiss, alkoholische und nichtalkoholische Getränke, die Sicherheits- und Kraftstoffentgelte sowie die jeweilige gesetzliche Mehrwertsteuer.
4.2. Nicht eingeschlossen sind Kosten für gegebenenfalls anfallende Enteisungsvorgänge sowie wetterbedingte oder durch die Flugsicherung veranlasste Flugverzögerungen oder Ausweichlandungen. Ebenfalls nicht eingeschlossen sind gegebenenfalls anfallende Risiko-Versicherungsprämien für Krisengebiete.
4.3. Die Beförderungspreise werden für den zwischen den Parteien vereinbarten Beförderungstermin und die im Angebot enthaltene Reiseroute berechnet. Sollte der Kunde die vereinbarten Flugdaten, z.B. das Datum der Beförderung ändern, kann dies daher Einfluss auf die Höhe des Beförderungspreises haben.
4.4. Die Beförderungspreise gelten grundsätzlich für die Beförderung von der "Homebase" Stuttgart, sofern nichts anderes vereinbart ist. Bodentransportdienste zwischen Flughäfen sowie zwischen Flughäfen und Stadtterminals sind im Beförderungspreis nicht enthalten. Die Beförderungspreise werden für den im Flugschein ausgewiesenen Termin und die dort ausgewiesene Reiseroute berechnet.
4.5. SFD behält sich vor, den vereinbarten Beförderungspreis nach Abschluss des Beförderungsvertrages im Fall der tatsächlich nachträglich eingetretenen und bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbaren Veränderung der Treibstoffkosten, Veränderungen oder der Einführung von Steuern, Gebühren, Beiträgen, Sonderabgaben oder sonstigen luftfahrtspezifischen Abgaben für bestimmte Leistungen, luftfahrtspezifischen Entgelten, Emissionszertifikats-kosten, zu ändern, wenn zwischen dem Vertragsabschluss und dem vereinbarten Beförderungstermin mehr als vier Monate liegen. Von einer solchen Preisänderung wird der Kunde unverzüglich in Kenntnis gesetzt.

5. Zahlungsbedingungen
5.1. Soweit keine andere Vereinbarung getroffen wurde, ist der Beförderungspreis 7 Tage nach dem Erhalt der Rechnungsstellung per Überweisung oder per Kreditkartenzahlung vor Beginn der Beförderung in EUR fällig.
5.2. Im Falle einer vom Kunden ausgewählten Kreditkartenzahlung erhebt SFD einen Zahlartenaufschlag in Höhe von 3 % von dem zu bezahlenden Betrag.

6. Gepäck
6.1. Wurde zwischen den Parteien keine entgegenstehende Regelung getroffen, verfügt jede zu befördernde Person über eine Gepäckfreigrenze von 20 kg die im Beförderungspreis enthalten ist.
6.2. Folgende Gegenstände dürfen im Gepäck nicht mitgeführt oder als Gepäck aufgegeben werden:
6.2.1. Gegenstände, die das Flugzeug, Personen oder das Eigentum an Bord gefährden. Diese sind im Einzelnen in den „Technischen Anweisungen für den sicheren Flugtransport von Gefahrengütern“ der International Civil Aviation Organisation (ICAO) und in den „Bestimmungen für Gefahrengüter“ der International Air Transport Association (IATA) festgelegt.

Hierbei handelt es sich insbesondere um:

  • komprimierte Gase (tiefgekühlte, leicht entzündliche, nicht entzündliche und giftige Gase);
  • ätzende und korrodierende Stoffe (z. B. Laugen, Säuren, Nasszellenbatterien, Quecksilber);
  • leicht entzündliche Flüssigkeiten und Feststoffe (z. B. Zündhölzer, Feuerzeuge und Brennstoffe, leicht entzündliche Aerosole);
  • radioaktives Material, oxidierende Materialien und organische Peroxide;
  • giftige und infektiöse Substanzen;
  • Explosivstoffe (Feuerwerkskörper und leicht entzündliche Gegenstände).; 

6.2.2. Feuerwaffen und Munition, ausgenommen für Jagd- und Sportzwecke. Feuerwaffen und Munition für Jagd- und Sportzwecke können in Absprache mit SFD als aufgegebenes Gepäck befördert werden. Feuerwaffen müssen entladen und gesichert sowie angemessen verpackt sein. Für den Transport von Munition gelten die von der ICAO und der IATA verlautbarten Bedingungen. Sowohl die Feuerwaffen als auch die Munition müssen rechtzeitig vorab bei SFD angemeldet und beim Einchecken deklariert werden;
6.2.3. Gegenstände, deren Beförderung nach geltendem Recht oder Bestimmungen von den Staaten verboten ist, die zur Ausführung des Beförderungsauftrages als Start-, Ziel- oder Transitstaat gelten;
6.2.4. Ohne ausdrückliche Zustimmung von SFD, Tiere oder menschliche Leichname, Leichenteile sowie menschliche Organe.

7. Verwaltungsformalitäten
7.1. Für die erforderlichen Reisedokumente und Visa sowie für die Beachtung aller personenbezogenen Gesetze, Vorschriften, Verordnungen, Aufforderungen und Reiseanforderungen der durch die Beförderung betroffenen Staaten ist der Passagier bzw. Kunde selbst verantwortlich.
7.2. Vorgenannte Dokumente müssen SFD bei Bedarf vorgelegt werden, wenn dies für die Durchführung der Beförderung aufgrund bestehender Verwaltungsformalitäten der von der Beförderung betroffenen Staaten notwendig ist.

8. Stornierungen
8.1. Der Kunde kann jederzeit den Beförderungsvertrag kündigen.
8.2. Kündigt der Kunde den Beförderungsvertrag, ohne dass hierfür ein Verschuldensgrund von SFD vorliegt, steht SFD ein pauschalierter Schadenersatz wie folgt zu:
8.2.1. bei einem Kündigungszeitpunkt von 10 Tagen vor der vertraglich vereinbarten Abflugzeit, 25 % des vereinbarten Beförderungspreises;
8.2.2. bei einem Kündigungszeitpunkt von weniger als 10 Tagen, jedoch mindestens 48 Stunden vor der vertraglich vereinbarten Abflugzeit, 50 % des vereinbarten Beförderungspreises;
8.2.3. bei einem Kündigungszeitpunkt von weniger als 48 Stunden vor der vertraglich vereinbarten Abflugzeit, 75 % des vereinbarten Beförderungspreises;
8.3. Die vorgenannten Fristen beziehen sich auf den Eingang der Kündigung bei SFD.
8.4. Dem Kunden ist der Nachweis gestattet, dass SFD kein Schaden oder ein wesentlich niedrigerer Schaden entstanden ist. SFD ist der Nachweis gestattet, dass ein höherer Schaden entstanden ist.

9. Schwangere
Schwangere können bei einem unkomplizierten Schwangerschaftsverlauf bis einschließlich der 34. Schwangerschaftswoche befördert werden. Dies gilt auch für einen etwaigen Rückflug. Zum Nachweis darüber, dass die 34. Schwangerschaftswoche noch nicht überschritten ist, kann SFD die Vorlage einer ärztlichen Bestätigung verlangen, die das Schwangerschaftsstadium und die Unbedenklichkeit des Fluges belegt. 

10. Ablehnung und Einschränkungen der Beförderung
10.1. SFD kann die Beförderung verweigern, wenn
10.1.1. aufgrund bestimmter Tatsachen und aufgrund des pflichtgemäßen Ermessens von SFD davon auszugehen ist, dass der Passagier bzw. Kunde die Sicherheit des Fluges, der anderen Passagiere bzw. Kunden oder der Besatzung beeinträchtigen könnte. Dies kann insbesondere der Fall sein,
10.1.2. der Passagier bzw. Kunde ein Verhalten zeigt, welches am Boden und/oder an Bord des Flugzeuges eine Zuwiderhandlung gegen die von der Besatzung oder den anderen Mitarbeitern der SFD erteilten Anweisungen darstellt, insbesondere aufgrund der Auswirkungen von Alkoholgenuss oder Drogenkonsum;
10.1.3. dies aufgrund der Sicherheit und/oder Ordnung und/oder zur Vermeidung überflogen wird;
10.1.4. der Passagier bzw. Kunde die Vornahme einer Sicherheitsprüfung verweigert und/oder die Sicherheitsvorschriften von SFD nicht einhält;
10.1.5. der Passagier bzw. Kunde aufgrund fehlender Ausweisdokumente nicht
10.1.6. der Passagier bzw. Kunde nicht im Besitz der für die Einreise im Zielstaat notwendigen und gültigen Reisedokumente ist oder die Reisedokumente während des Fluges vernichtet oder deren Übergabe nach Aufforderung und gegen Bescheinigung an die Besatzung ablehnt.
10.2. Die Beförderung oder Weiterbeförderung von Gegenständen, die durch diese Bestimmungen von der Beförderung ausgenommen sind, kann von SFD verweigert werden. Gleiches gilt für Gegenstände, welche nach Ansicht von SFD nicht sicher und ggf. in zur Luftbeförderung geeigneten Behältern verpackt sind.

11. Haftung
11.1. SFD haftet für Schäden infolge von Pflichtverletzung von SFD oder seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen nur, wenn die Schäden auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen. Diese Haftungseinschränkung gilt nicht im Falle einer Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie bei Arglist und Garantieversprechen oder wenn die Haftung nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften erfolgt.
11.2. Im Falle der Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten durch SFD und/oder seiner Erfüllungs- bzw. Verrichtungsgehilfen ist die Haftung für Sachschäden der Höhe nach auf den typischen vorhersehbaren Schaden beschränkt. Die Haftung für entgangenen Gewinn, ersparte Aufwendungen und sonstige mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen, wenn die Haftung nicht nach zwingenden gesetzlichen Vorschriften erfolgt.
11.3. SFD haftet nicht für die Annulierung oder Verspätung von Flügen, soweit SFD derartige Ereignisse nicht direkt durch grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz zu vertreten hat. Dies gilt insbesondere in Fällen Höherer Gewalt sowie Umständen, auf die SFD keinen Einfluss hat, wie Maßnahmen staatlicher bzw. behördlicher Stellen oder Blockaden, Streik, Aussperrung, Krieg oder kriegsähnliche Vorfälle, innere Unruhen, Naturkatastrophen, witterungsbedingte Gründe sowie anerkannte Sicherheitsrisiken. SFD haftet ebenfalls nicht für an Bord zurückgelassene Gegenstände des Fluggastes. Hiervon ausgenommen sind die Haftungsbestimmungen des Warschauer Abkommens und des Montrealer Übereinkommens sowie der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 und der Verordnung (EG) Nr. 2027/97 in Verbindung mit der Verordnung (EG) Nr. 889/2002 des Europäischen Parlaments, soweit diese Bestimmungen anwendbar sind.

12. Vertragssprache 

13. Datenschutz
13.1. Personenbezogene Daten, die SFD im Rahmen der Abwicklung des Beförderungsvertrages zur Verfügung gestellt werden, werden unter Beachtung der gesetzlichen Datenschutzbestimmungen erhoben und zum Zwecke der Durchführung und Bezahlung der Beförderung ggf. weitergegeben. Dies ist insbesondere bei der Durchführung von Einreiseformalitäten sowie der Übermittlung solcher Daten an die zuständigen Behörden im Zusammenhang mit der Durchführung der Beförderung notwendig.
13.2. Der Passagier bzw. Kunde kann sich aufgrund des Bundesdatenschutzgesetzes bei Fragen zur Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung seiner personenbezogenen Daten und deren Berichtigung, Sperrung, Löschung unentgeltlich an SFD wenden.
13.3. Dem Kunden steht ein Recht auf Berichtigung falscher Daten oder Löschung personenbezogener Daten zu, sollte diesem Anspruch keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegenstehen.

14. Schlussbestimmungen
14.1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
14.2. Die Rechtswahl nach Absatz 1 gilt bei Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird.
14.3. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder Gerichtsstand gegeben ist. Dasselbe gilt, wenn der Kunde keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt sind.

II. Gesetzliche Haftungshinweise
Die nachgenannten Beträge können aufgrund von § 44 ff. Luftverkehrsgesetz (LuftVG) in der Höhe abweichen.
Diese Zusammenfassung oder Hinweise können weder als Grundlage eines Schadensersatzanspruchs noch zur Auslegung dieser Verordnung oder des Übereinkommens von Montreal herangezogen werden.
Hinweis gemäß dem Anhang zur Verordnung (EG) Nr. 889/2002 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 2027/97 des Rates über die Haftung von Luftfahrtunternehmen bei Unfällen:
Haftung von Luftfahrtunternehmen für Fluggäste und deren Reisegepäck:
Diese Hinweise fassen die Haftungsregeln zusammen, die von Luftfahrtunternehmen der Gemeinschaft nach den Rechtsvorschriften der Gemeinschaft und dem Übereinkommen von Montreal anzuwenden sind.

Schadensersatz bei Tod oder Körperverletzung
Es gibt keine Höchstbeträge für die Haftung bei Tod oder Körperverletzung von Fluggästen. Für Schäden bis zu einer Höhe von 100.000 SZR (gerundeter Betrag in Landeswährung) kann das Luftfahrtunternehmen keine Einwendungen gegen Schadensersatzforderungen erheben. Über diesen Betrag hinausgehende Forderungen kann das Luftfahrtunternehmen durch den Nachweis abwenden, dass es weder fahrlässig noch sonst schuldhaft gehandelt hat.

Vorschusszahlungen
Wird ein Fluggast getötet oder verletzt, hat das Luftfahrtunternehmen innerhalb von 15 Tagen nach Feststellung der schadensersatzberechtigten Person eine Vorschusszahlung zu leisten, um die unmittelbaren wirtschaftlichen Bedürfnisse zu decken. Im Todesfall beträgt diese Vorschusszahlung nicht weniger als 16.000 SZR (gerundeter Betrag in Landeswährung).

Verspätungen bei der Beförderung von Fluggästen
Das Luftfahrtunternehmen haftet für Schäden durch Verspätung bei der Beförderung von Fluggästen, es sei denn, dass es alle zumutbaren Maßnahmen zur Schadensvermeidung ergriffen hat oder die Ergreifung dieser Maßnahmen unmöglich war. Die Haftung für Verspätungsschäden bei der Beförderung von Fluggästen ist auf 4.150 SZR (gerundeter Betrag in Landeswährung) begrenzt.

Verspätungen bei der Beförderung von Reisegepäck
Das Luftfahrtunternehmen haftet für Schäden durch Verspätung bei der Beförderung von Reisegepäck, es sei denn, dass es alle zumutbaren Maßnahmen zur Schadensvermeidung ergriffen hat oder die Ergreifung dieser Maßnahmen unmöglich war. Die Haftung für Verspätungsschäden bei der Beförderung von Reisegepäck ist auf 1.000 SZR (gerundeter Betrag in Landeswährung) begrenzt.

Zerstörung, Verlust oder Beschädigung von Reisegepäck
Das Luftfahrtunternehmen haftet für die Zerstörung, den Verlust oder die Beschädigung von Reisegepäck bis zu einer Höhe von 1.000 SZR (gerundeter Betrag in Landeswährung). Bei aufgegebenem Reisegepäck besteht eine verschuldensunabhängige Haftung, sofern nicht das Reisegepäck bereits vorher schadhaft war. Bei nicht aufgegebenem Reisegepäck haftet das Luftfahrtunternehmen nur für schuldhaftes Verhalten.

Höhere Haftungsgrenze für Reisegepäck
Eine höhere Haftungsgrenze gilt, wenn der Fluggast spätestens bei der Abfertigung eine besondere Erklärung abgibt und einen Zuschlag entrichtet.

Beanstandungen beim Reisegepäck
Bei Beschädigung, Verspätung, Verlust oder Zerstörung von Reisegepäck hat der Fluggast dem Luftfahrtunternehmen so bald wie möglich schriftlich Anzeige zu erstatten. Bei Beschädigung von aufgegebenem Reisegepäck muss der Fluggast binnen sieben Tagen, bei verspätetem Reisegepäck binnen 21 Tagen, nachdem es ihm zur Verfügung gestellt wurde, schriftlich Anzeige erstatten.

Haftung des vertraglichen und des ausführenden Luftfahrtunternehmens
Wenn das ausführende Luftfahrtunternehmen nicht mit dem vertraglichen Luftfahrtunternehmen identisch ist, kann der Fluggast seine Anzeige oder Schadensersatzansprüche an jedes der beiden Unternehmen richten. Ist auf dem Flugschein der Name oder Code eines Luftfahrtunternehmens angegeben, so ist dieses das vertragschließende Luftfahrtunternehmen.

Klagefristen
Gerichtliche Klagen auf Schadensersatz müssen innerhalb von zwei Jahren, beginnend mit dem Tag der Ankunft des Flugzeugs oder dem Tag, an dem das Flugzeug hätte ankommen sollen, erhoben werden.

Grundlage dieser Informationen
Diese Bestimmungen beruhen auf dem Übereinkommen von Montreal vom 28. Mai 1999, das in der Europäischen Gemeinschaft durch die Verordnung (EG) Nr. 2027/97 in der durch die Verordnung (EG) Nr. 889/ 2002 geänderten Fassung und durch nationale Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten umgesetzt wurde.

 

Hinweis zur Online-Plattform der EU-Kommission zur außergerichtlichen Streitbeilegung: Durch die VERORDNUNG (EU) Nr. 524/2013 vom 21. Mai 2013 hat das EUROPÄISCHE PARLAMENT und der EUROPÄISCHE RAT die Schaffung einer Internetplattform beschlossen, die eine unabhängige, unparteiische, transparente, effektive, schnelle und faire außergerichtliche Online-Beilegung von Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmern anlässlich von Online-Kaufverträgen oder Online-Dienstleistungsverträgen ermöglichen soll. Verbraucher erhalten über die URL ec.europa.eu/consumers/odr/ nähere Informationen und einen Zugang zu der Plattform.

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